Mit Anreisetagen legst du fest, an welchen Wochentagen Gäste einchecken dürfen – zum Beispiel ausschließlich samstags für die wochenweise Vermietung. So steuerst du deine Belegung, ohne dass Gäste an beliebigen Tagen ankommen und dir den Kalender zerstückeln. In Fewosoft pflegst du die Anreisetage je Saison direkt in der Preisliste. Portale mit direkter API-Verbindung wie Booking.com oder Airbnb übernehmen diese Einstellung automatisch.
Warum „Anreise nur samstags“ allein ausreicht
Das Geheimnis liegt in der Kombination aus festem Anreisetag und Mindestaufenthalt: Wenn du „Anreise nur samstags“ und „Mindestaufenthalt 7 Nächte“ festlegst, kann ein Gast rechnerisch nur wieder an einem Samstag abreisen. Bei 14 oder 21 Nächten Mindestaufenthalt gilt dasselbe – die Abreise fällt automatisch auf einen Samstag, ohne dass du diesen Tag separat sperren musst.
Wir empfehlen: Abreisetag nicht einschränken
Eine zusätzliche Sperrung des Abreisetags klingt konsequent, bringt aber in der Praxis mehr Nachteile als Vorteile:
- Konflikte auf den Portalen: Wenn du gleichzeitig Anreise- und Abreisetage einschränkst, entstehen auf Airbnb, Booking.com und FeWo-direkt oft Widersprüche in den Verfügbarkeitsregeln. Im schlimmsten Fall taucht deine Unterkunft in den Suchergebnissen gar nicht mehr auf.
- Probleme bei 14-Tage-Buchungen: Einige Portalsysteme interpretieren einen gesperrten Abreisetag so, dass nach genau 7 Nächten abgereist werden muss – und blockieren damit Gäste, die eigentlich 14 Nächte buchen wollen (Anreise Samstag, Abreise Samstag zwei Wochen später).
- Unnötiger Aufwand: Solange der Mindestaufenthalt ein Vielfaches von 7 ist (7, 14, 21 Nächte), landet die Abreise durch die Samstags-Anreiseregel ohnehin automatisch wieder auf einem Samstag. Dein Reinigungsteam weiß also bereits, dass samstags gewechselt wird.
Fewosoft unterstützt deshalb keine Sperrung von Abreisetagen als Einstellung. Das schützt dich vor Konfigurationsfehlern und hält deine Verfügbarkeit auf den Portalen sauber.
Empfehlung je nach Saison
- Hochsaison und Ferienzeiten: Anreise nur samstags, Mindestaufenthalt 7 Nächte (oder ein Vielfaches davon). Das ergibt klare Wechseltage, planbare Reinigung und keine Lücken zwischen den Buchungen.
- Nebensaison: Mehrere Anreisetage zulassen, etwa Freitag bis Montag, und den Mindestaufenthalt auf 2 bis 4 Nächte senken. So füllst du auch Kurzurlaube und Wochenenden.
- Zwischensaison: Samstag als bevorzugten Wechseltag behalten, aber kürzere Aufenthalte erlauben, damit auch kleinere Lücken im Kalender buchbar bleiben.
- Feiertage und Brückentage: Flexible Anreise und kürzere Mindestaufenthalte erleichtern spontane Buchungen rund um verlängerte Wochenenden.
Fazit
Lege nur den Anreisetag fest und kombiniere ihn mit einem passenden Mindestaufenthalt. Das hält deinen Kalender übersichtlich, vermeidet Konflikte zwischen den Portalen und spart dir zusätzliche Regeln für den Abreisetag.